Wir verwenden Cookies, um Ihnen auf unserer Website ein optimales Erlebnis zu bieten. Sie können im Folgenden auswählen, welche Cookies Sie zulassen möchten. Nähere Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Essenzielle Cookies sind Cookies, welche für die ordnungsgemäße Funktion der Website benötigt werden.
Drittanbieter Cookies sind Cookies, die Drittanbieter-Software setzt, um Funktionen wie Google Maps zu ermöglichen.
Unternehmen: FRC – Finance & Risk Consult GmbH
Standorte: St. Pölten und Eisenstadt (eingeschränkte Reisetätigkeit)
Berichtslinie: direkt an die Geschäftsführung
Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
Eintritt: ab sofort / nach Vereinbarung
Die FRC betreut rund 300 österreichische Gemeinden in der Darlehens- und Leasingfinanzierung. Das Geschäft beruht auf drei Säulen:
verlässlichen Daten – jeder Kreditvertrag, jeder Tilgungsplan, jede Kondition – und auf
wiederholbaren Prozessen, die aus diesen Daten Analysen, Ausschreibungen und Berichte machen sowie auf
persönlichen Beziehungen.
Der COO verantwortet genau die ersten beiden Punkte: Er oder sie sorgt dafür, dass die Datenbasis der FRC vollständig, geprüft und aktuell ist, und dass die operativen Abläufe – von der Datenaufnahme über die Analyse bis zum fertigen Kundenbericht – standardisiert, dokumentiert und weitgehend automatisiert laufen. Ziel ist ein Betrieb, der mit wachsender Gemeindeanzahl skaliert, ohne dass der manuelle Aufwand im gleichen Maß mitwächst.
Die Position ist bewusst als operative Führungsrolle mit Umsetzungsanspruch angelegt, nicht als reine Stabsstelle. Ein ausdrückliches Ziel der Rolle ist es, die heute getrennten Datenwelten zu einem durchgängigen Bild je Gemeinde zusammenzuführen.
Mitglied des Führungskreises, direkte Berichtslinie an die Geschäftsführung
Fachliche und disziplinäre Führung des operativen Teams (Analyse, Portfoliobetreuung, Backoffice)
Zentrale Schnittstelle zu: Kundenbetreuung/Beratung, IT-Dienstleister und Plattformentwicklung, Banken und Finanzierungspartner, Buchhaltungs- und Softwarepartner der Gemeinden
Vertretung der operativen Themen gegenüber der Geschäftsführung und gegenüber Partnern
3.1 Datenhoheit und Datenqualität
Verantwortung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Finanzierungsdaten aller betreuten Gemeinden (Kredit- und Leasingverträge, Tilgungspläne, Konditionen, Sicherheiten, Förderungen)
Aufbau und Pflege eines verbindlichen Datenmodells: einheitliche Stammdaten, Definitionen und Bezeichnungen über alle Module (PM, AS, Liquiditätsmanagement) hinweg
Etablierung systematischer Plausibilitäts- und Abstimmprüfungen (u. a. Abgleich mit Rechnungsabschluss und Voranschlag) statt fallweiser Einzelkontrollen
Klare Regeln für Datenaufnahme, Freigabe, Versionierung und Korrektur – inklusive Nachvollziehbarkeit, wer wann was geändert hat.
3.2 Datenflüsse und Schnittstellen
Verantwortung für die automatisierten Datenwege: Kontoauszugsimport (camt.053), Datenlieferungen von Banken, Übergabe in die Gemeindebuchhaltung
Ausbau der Schnittstellen zu den in den Gemeinden eingesetzten Buchhaltungssystemen, gemeinsam mit den IT-Partnern
Reduktion manueller Erfassung zugunsten strukturierter Importe
3.3 Auswertung, Reporting und Kennzahlen
Verantwortung für die standardisierten Auswertungen: Analyse- und Optimierungsberichte, Kreditreports, Ausschreibungsberichte, Marktberichte
Aufbau eines internen Kennzahlen-Cockpits für die Geschäftsführung (betreute Volumina, Ausschreibungspipeline, Bearbeitungszeiten, Datenqualitätsquoten, identifizierte Einsparungen)
Sicherstellung, dass Zahlen aus einer Quelle stammen und in allen Dokumenten konsistent sind.
3.4 Datenschutz und Sicherheit
Verantwortung für DSGVO-Konformität in den operativen Prozessen, Berechtigungskonzepte, sichere Zugänge (ID Austria) und dokumentierte Aufbewahrungsfristen
4.1 Prozessdesign und Standardisierung
Aufnahme, Beschreibung und Verschlankung der operativen Kernprozesse:
Onboarding einer neuen Gemeinde (Datenerhebung bis Live-Schaltung auf der Verwaltungsplattform)
Portfoliomanagement-Zyklus (Analyse, Optimierungsvorschlag, Bericht, Umsetzung)
Ausschreibungsprozess (Eckdatenerhebung, Platzierung bei Banken, Angebotsauswertung, Bestbieterermittlung, Vergabeempfehlung, Vertragsprüfung)
Liquiditäts- und Kapitalbindungsanalysen
Definition von Prozessverantwortlichen, Bearbeitungsstandards und Durchlaufzeiten
Aufbau einer verbindlichen Dokumentenlandschaft: Vorlagen, Textbausteine, Freigabestufen, Corporate-Design-Konformität
4.2 Automatisierung
Systematische Identifikation manueller, wiederkehrender Tätigkeiten und deren Automatisierung – von der Berichtserstellung über Fristenüberwachung bis zur Angebotsauswertung
Bewertung und Einführung geeigneter Werkzeuge, einschließlich KI-gestützter Verfahren, mit klarem Blick auf Prüfbarkeit und Verantwortung: automatisierte Ergebnisse müssen fachlich kontrollierbar bleiben
Priorisierung nach Aufwand-Nutzen, nicht nach technischer Attraktivität
4.3 Qualitätssicherung und Kontrolle
Verbindliches Vier-Augen-Prinzip für kundenwirksame Berichte und Vergabeempfehlungen
Aufbau eines internen Kontrollsystems für Rechen-, Vertrags- und Fristenrisiken
Fehlernachverfolgung mit Ursachenanalyse statt Einzelfallkorrektur
4.4 Kapazitäts- und Ressourcensteuerung
Planung der operativen Auslastung über den Jahreszyklus (Rechnungsabschluss, Voranschlag, Ausschreibungssaison)
Steuerung von Kapazitäten, Vertretungsregeln und Wissenstransfer im Team
4.5 Plattformentwicklung
Fachliche Anforderungsdefinition für die FRC-Kredit- bzw. Verwaltungsplattform aus operativer und kundenseitiger Sicht
Priorisierung der Entwicklungsvorhaben gemeinsam mit Geschäftsführung und IT-Partnern
Verantwortung für den flächendeckenden Rollout auf die betreuten Gemeinden inklusive Schulung und Anwenderbetreuung
Microsoft Dynamics 365 ist das führende System der FRC für Kunden- und Auftragsdaten: Gemeinden und Ansprechpartner, Ausschreibungen, Angebote, Aufträge, Rechnungen und Berichte. Der COO verantwortet dieses System fachlich – als Datenquelle wie als Prozessplattform.
5.1 Datenqualität und Datenhoheit im CRM
Verantwortung für saubere Stammdaten: Gemeinden, Verbände, Ansprechpartner, Funktionen, Banken und Finanzierungspartner – ohne Dubletten, mit gepflegtem Aktualitätsstand (insbesondere nach Gemeinderatswahlen und Personalwechseln in den Gemeinden)
Verbindliche Pflegeregeln: wer legt an, wer ändert, welche Felder sind Pflichtfelder, wann gilt ein Datensatz als vollständig
Klare Abgrenzung und Abstimmung zwischen CRM (Kunde, Auftrag, Vertrieb) und Verwaltungsplattform (Finanzierungsbestand) – jede Information hat genau ein führendes System
Regelmäßige Datenbereinigung und Qualitätskontrolle statt anlassbezogener Aufräumaktionen
5.2 Abbildung der Geschäftsprozesse im CRM
Vollständige Abbildung des Auftragsdurchlaufs im CRM: von der Anfrage über Angebot und Auftrag bis zu Bericht und Rechnung
Überarbeitung und Pflege der Projektkategorien mit Ober- und Unterkategorien sowie je Kategorie vordefinierten Arbeitsschritten, sodass alle Ausprägungen des PM-Moduls (PM einmalig, PM laufend, Umschuldung, PM SaaS, etc...) sauber abgebildet sind
Aufgabenverwaltung und Vereinfachung des Aufgabenablaufs – ein System für Aufgaben, Zuständigkeiten und Fristen
Fristen-, Wiedervorlage- und Eskalationslogik im CRM statt in persönlichen Listen
5.3 Weiterentwicklung und Steuerung
Priorisierung und Steuerung der CRM-Ausbaustufen entlang des vorliegenden Analyseberichts: zunächst die Quick Wins, danach Aufgabenmanagement, Kontoauszüge, Kreditmanager und Betriebsfundament
Führung der externen CRM-Partner und Abstimmung wesentlicher Anpassungen mit dem internen Entwickler des Basissystems vor der Umsetzung
Anforderungen fachlich formulieren, Ergebnisse abnehmen, Änderungen dokumentieren – keine Anpassungen ohne nachvollziehbare Begründung und Test
Verantwortung für Rollen- und Berechtigungskonzept, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit im CRM
5.4 Auswertung
Aufbau belastbarer CRM-Auswertungen als Steuerungsgrundlage: Vertriebs- und Ausschreibungspipeline, Auftragsbestand, Bearbeitungsstände, Betreuungsintensität je Gemeinde, offene Rechnungen
Zusammenführung von CRM-Kennzahlen und Portfoliokennzahlen zu einem gemeinsamen Bild für die Geschäftsführung
Sicherstellung, dass Auswertungen aus dem System kommen und nicht aus parallel geführten Tabellen
5.5 Zielbild: Zusammenführung von CRM- und Kreditdaten
Ein zentrales Ziel dieser Position ist die sinnvolle Zusammenführung der beiden heute getrennten Datenwelten – der Kunden- und Auftragsdaten im CRM und der Finanzierungsdaten aus Verwaltungsplattform und Portfoliomanagement – zu einem durchgängigen Gesamtbild je Gemeinde.
Aufbau einer eindeutigen, systemübergreifenden Gemeindekennung, über die CRM-Datensatz und Finanzierungsbestand verlässlich verknüpft sind
Verknüpfung der Kreditdaten (Verträge, Volumina, Laufzeiten, Konditionen, Fälligkeiten) mit den CRM-Objekten Ausschreibung, Angebot, Auftrag und Bericht, sodass jeder Finanzierung ihr Entstehungs- und Betreuungsverlauf zugeordnet ist
Klare Festlegung der Führungshoheit je Datenfeld: das CRM bleibt führend für Kunde, Auftrag und Vertrieb, die Plattform für den Finanzierungsbestand – die Zusammenführung erfolgt über definierte Schnittstellen, nicht über doppelte Erfassung
Ergebnis für die Betreuung: eine Gemeindeansicht, die Betreuungshistorie, laufende Aufträge, Finanzierungsbestand, anstehende Fälligkeiten und Optimierungspotenziale gemeinsam zeigt
Ergebnis für die Steuerung: Auswertungen, die Vertriebs- und Portfoliokennzahlen verbinden – etwa Fälligkeiten als Ausschreibungspipeline, realisierte Einsparungen je Auftrag, Betreuungsintensität im Verhältnis zum betreuten Volumen
Verantwortung für die schrittweise technische Umsetzung dieser Verknüpfung gemeinsam mit den IT- und CRM-Partnern, inklusive Priorisierung und Abnahme
Führung, Entwicklung und Beurteilung des operativen Teams an beiden Standorten
Aufbau einer Arbeitskultur, in der Standards eingehalten und Verbesserungsvorschläge aktiv eingebracht werden
Einarbeitungskonzepte und dokumentiertes Fachwissen, damit Know-how nicht an Einzelpersonen hängt
Zusammenarbeit mit externen Partnern (IT, Banken, Verbände) auf Augenhöhe
Vollständige, geprüfte und einheitlich strukturierte Datenbasis für alle betreuten Gemeinden
Dokumentierte und im Alltag gelebte Kernprozesse mit definierten Durchlaufzeiten
Messbar reduzierter manueller Aufwand je Bericht und je Ausschreibung
Abgeschlossener bzw. planmäßig fortgeschrittener Plattform-Rollout
Funktionierendes Kennzahlen-Cockpit als Steuerungsgrundlage der Geschäftsführung
Nachweisbar gesunkene Fehler- und Nacharbeitsquote in Kundenunterlagen
CRM-Stammdaten bereinigt, Projektkategorien überarbeitet und Aufgabenmanagement aus Monday.com ins CRM zurückgeführt
Vertriebs- und Auftragspipeline direkt aus dem CRM auswertbar, ohne parallele Tabellen
CRM- und Kreditdaten über eine eindeutige Gemeindekennung verknüpft; erste durchgängige Gemeindeansicht und systemübergreifende Auswertung im Einsatz
Zwingend erforderlich
Abgeschlossenes Studium (Wirtschaft, Finanzwirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Data Science oder vergleichbar) oder gleichwertige Berufserfahrung
Mehrjährige Erfahrung in operativer Verantwortung, davon nachweislich in Prozessgestaltung und Digitalisierung
Ausgeprägte Datenkompetenz: sicherer Umgang mit strukturierten Daten, Datenmodellen, Auswertungen; Excel auf hohem Niveau, Verständnis für Datenbanken und Schnittstellen
Erfahrung in der Führung von Teams
Verhandlungssicheres Deutsch in Wort und Schrift, insbesondere in der schriftlichen Aufbereitung fachlicher Inhalte
Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Zahlen, die Grundlage von Kundenentscheidungen sind
Von Vorteil
Kenntnisse im Finanzierungs- bzw. Bankgeschäft (Kredit, Leasing, Zinsinstrumente)
Verständnis für den öffentlichen Sektor in Österreich: Gemeindehaushalt, VRV 2015, Bedarfszuweisungen, Vergabegrundsätze
Praktische Erfahrung mit Automatisierung, Skripting (z. B. Python) oder Low-Code-Werkzeugen
Erfahrung mit Microsoft 365 und der Steuerung externer IT-Dienstleister
Praktische Erfahrung mit Microsoft Dynamics 365 – Anwendung, Datenmodell, Anpassung von Entitäten, Prozessen und Auswertungen
Erfahrung im Aufbau von Qualitätsmanagement- oder internen Kontrollsystemen
Persönliches Profil
Strukturiert und umsetzungsstark: sieht Prozesse nicht als Papier, sondern als gelebte Praxis
Bereitschaft, auch selbst in Daten und Dokumente hineinzugehen
Klare, verbindliche Kommunikation gegenüber Team, Geschäftsführung und Gemeindeverantwortlichen
Diskretion im Umgang mit sensiblen Finanzdaten öffentlicher Auftraggeber
Führungsposition mit hohem Gestaltungsspielraum in einem etablierten, wachsenden Unternehmen
Direkte Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, kurze Entscheidungswege
Arbeit an einem Produkt mit sichtbarem öffentlichem Nutzen
Flexible Arbeitszeitgestaltung, anteiliges mobiles Arbeiten möglich
Gehalt: Für diese Position gilt ein Mindestgehalt von EUR 50.000 brutto pro Jahr auf Vollzeitbasis. Eine deutliche Überzahlung ist je nach Qualifikation und Erfahrung vorgesehen.
Bewerbung: office@frc.at, z. H. der Geschäftsführung
FRC – Finance & Risk Consult GmbH · Birkengasse 53, 3100 St. Pölten · Bergstraße 10, 7000 Eisenstadt · www.frc.at